
Auch dieses Jahr bieten wir wieder eine Fortbildung zum nationalen Hitzeaktionstag am 11. Juni 2026 für alle Menschen in Alfter an.

Hitzewellen treten durch den Klimawandel häufiger auf - auch in Alfter. In den letzten Sommern, 2023 und 2024, lagen die Temperaturen bereits mehr als 2 °C höher und weitere Anstiege sind sicher. Das Robert-Koch-Institut berechnet die Zahl hitzebedingten Todesfälle für 2023 und 2024 auf 6.000. Zum Vergleich: 2024 starben 2784 Menschen an Verkehrsunfällen.

Besonders gefährdet sind in einer Hitzewelle folgende Bevölkerungsgruppen:
Ältere Menschen
Menschen mit chronischen Erkrankungen
Schwangere Frauen und Babies (bis 1 Jahr)
Kinder bis ca. 14 Jahre
Menschen mit Demenz
Sozial isolierte oder obdachlose Menschen
Im Freien arbeitende Menschen

Unsere Informationskampagnen sind Teil des nationalen Hitzeaktionstages, dessen Partner wir sind. Hitze ist das größte Gesundheitsrisiko der Klimakrise – und sie wird künftig noch kritischer durch Hitzewellen mit lang anhaltenden hohen Tages- und Nacht-temperaturen sowie hoher Luftfeuchtigkeit. Laut Klima-Atlas NRW hat sich die Zahl der Hitzetage (über 30 °C) in Alfter seit den 1950er-Jahren verdreifacht – von vier auf zwölf Tage im Jahr. Hier finden Sie einen Bericht über die Veranstaltung am 04.06.25 und die gezeigten Folien mit Hinweisen zu gefährdeten Bevölkerungsgruppen und Verhaltensweisen.

Verfolgen Sie die Wetter-vorhersagen, z.B. über die Warnwetter App. des Deutschen Wetterdienstes (www.dwd.de).
Stellen Sie ein Thermometer in ihrer Wohnung auf und kühlen Sie diese (Jalousien, Querlüftung, Ventilator)
Trinken Sie regelmäßig und ausreichende Mengen (mind. 2-3 Liter) über den Tag. Beachten Sie die Urinfarbe. Bei großer Hitze, starkem Schwitzen oder Anstrengung deutlich mehr (bis zu 1 Liter/Stunde)!
Kühlen Sie ggf. Ihren Körper (feuchte Tücher, Arm-/Fußbäder, Kühlpads). Hier können Sie unser Informationsblatt herunterladen.

Kommunen benötigen Hitzeaktionspläne, Frühwarnsysteme, gezielte Informations-kampagnen und sollten kühle Rückzugsorte insbesondere für vulnerable Gruppen bereitstellen. Gleichzeitig müssen Städte baulich an die neuen klimatischen Bedingungen angepasst werden: Mehr Bäume, Begrünung, schattenspendende Bebauung, Reduktion des Autoverkehrs und reflektierende Materialien auf Dächern und Straßen tragen zur Abkühlung bei.„Gesundheitsschutz funktioniert nur mit konsequentem Klimaschutz – lokal wie global.“

Zusammenfassend ist wichtig:
Unser Informationsblatt "Empfehlungen bei Hitzewellen" finden Sie hier.
Copyright © 2026 Dialog-Gesundheit-Klima e.V. – Alle Rechte vorbehalten.
Unterstützt von easyVerein